Produkt und inhaltsstoffe

    • Ahornsirup* GRAD A (90,6%)
    • Maltodextrin* DE10
    • Meersalz (1,4%)

    *aus ökologischer Landwirtschaft (Bio-Kontrollnummer
    Gemäß EU-Öko-Verordnung (EU) 2018/848: DE-ÖKO-039)

    Ahornsirup enthält hauptsächlich Saccharose (natürlicher Haushaltszucker), die im Körper in Glucose und Fructose aufgespalten wird.

    Maltodextrin ist ein komplexes Kohlenhydrat, das aus pflanzlicher Stärke gewonnen wird und im Verdauungstrakt schnell zu Glucose abgebaut wird. Zusammen mit dem Ahornsirup ermöglichen sie eine höhere Kohlenhydrataufnahme.

    Meersalz gleicht Elektrolytverluste durch Schwitzen aus und unterstützt die Muskelkontraktion. Es dient außerdem als "Transporter" und sorgt dafür, dass Flüssigkeit und Kohlenhydrate, schneller in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Wir haben uns mit einem Wert von 208 mg pro Portion für einen verhältnismäßig hohen Salzgehalt entschieden um dir bei hoher belastung die Möglichkeit zu geben, die Speicher aufzufülen.

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  • Saccharose ist natürlicher Haushaltszucker. Er besteht aus zwei Zuckerarten: Glukose und Fruktose und ist Hauptbestandteil von Ahornsirup.

    Saccharose hat ein Glukose:Fruktose Verhältnis von 1:1. Beide werden unterschiedlich aufgenommen. Glukose geht direkt ins Blut und liefert sofort Energie. Fruktose nimmt einen Umweg über die Leber und wird dort erst verarbeitet. Weil beide verschiedene Wege nehmen, blockieren sie sich nicht gegenseitig und dein Körper kann also mehr Kohlenhydrate auf einmal aufnehmen. Das optimierte Verhältnis von 1:0,8 sorgt dafür, dass das reibungslos funktioniert und der Magen dabei ruhig bleibt.

  • Das 1:0,8-Verhältnis von Glukose und Fruktose ist entscheidend. Beide Zuckerarten nutzen unterschiedliche Transportwege im Darm. Somit können pro Stunde nicht nur mehr Kohlenhydrate aufgenommen werden sondern es ist auch schonender für den Verdauungstrakt.

  • Glukose und Fruktose nutzen verschiedene Transportwege im Darm und arbeiten gleichzeitig. Das Verhältnis 1:0,8 ist so gewählt, dass beide Transporter optimal ausgelastet sind, das ermöglicht eine Aufnahme von bis zu 90g KH/h statt nur 60g mit reiner Glukose.

  • Es gibt unterschiedliche Ansätze, was die Anzahl der Carbs angeht. Wir haben ein Gel entwickelt, das mit 25g Kohlenhydraten pro Portion den Sweet Spot trifft: genug, um die Glykogenspeicher gezielt aufzufüllen, aber nicht so viel, dass es den Magen belastet. Die meisten Studien zeigen, dass der Körper bei moderater Intensität 30–60g KH/h optimal verarbeiten kann, mit zwei Gels pro Stunde bist du genau in diesem Bereich.

Anwendung und Dosierung

  • Das hängt von deiner Belastungsintensität und -dauer ab. Als Orientierung: Bei moderater Ausdauerbelastung empfiehlt die ACSM 30–60g Kohlenhydrate pro Stunde, bei langen Ultra-Belastungen bis zu 90g. Ein CHASE Gel liefert 25g. Das bedeutet 1–2 Gels pro Stunde sind für die meisten Athlet*innen optimal. Starte mit einem Gel alle 30 Minuten und passe es nach Gefühl an.

  • Dein Magen reagiert in Wettkampfsituationen anders als im Ruhezustand. Bei intensiver Belastung priorisiert der Körper die Versorgung der arbeitenden Muskulatur. Dadurch wird der Magen-Darm-Trakt vorübergehend schlechter durchblutet und kann empfindlicher reagieren. Deswegen ist es wichtig, dass du herausfindest, was du verträgst, was dir schmeckt – und dass du deinen Darm trainierst, die schnellen Carbs überhaupt aufnehmen zu können.  

  • Bei intensiver Ausdauerbelastung im Bereich der anaeroben Schwelle reichen voll aufgefüllte Glykogenspeicher ungefähr für 75–90 Minuten. Aber je länger und intensiver die Einheit, desto wichtiger wird regelmäßiges Fueling. Wenn die Speicher vorher nicht voll sind, ist die mögliche Belastungsdauer entsprechend kürzer. Preloading wichtig! Dennoch reicht das bei intensiven Einheiten nicht aus. Gels sind eine praktische und schnelle Kohlenhydratquelle, die den Verdauungstrakt entlastet.

  • Absolut. Chase Gels sind nicht nur für Profis. Wenn du regelmäßig läufst, Rad fährst oder längere Trainings machst, profitierst du genauso. Wir haben Chase genau für diejenigen gebaut, die ihren Sport ernst nehmen und lieben, ohne dabei Profi sein zu müssen. 

  • Ja, wird sogar empfohlen. Kurz vor dem Training als sogenanntes Preloading eingenommen, kannst du deine Glykogenspeicher nochmal gezielt auffüllen, bevor die Belastung beginnt.

    Der Vorteil: Du startest mit vollen Speichern in die Einheit, anstatt schon die ersten Kilometer auf Reserve zu laufen. Gerade nach einem langen Arbeitstag, wenn du nicht mehr groß gegessen hast, kann das den Unterschied machen zwischen einer guten und einer zähen Einheit.

  • Grundsätzlich ja, aber der Körper gibt dir ein klares Signal, bevor es zum Problem wird. Zu viele Kohlenhydrate auf einmal können den Magen belasten und zu Unwohlsein oder Magendrücken führen. Als Orientierung: Mehr als 90g KH/h kann der Körper in der Regel nicht mehr effizient aufnehmen.

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